Layout Baumschule Kern 2012

Laub ist ein natürlicher Winterschutz für die Flora und Fauna. Im Garten sollten wir es daher am besten liegenlassen , beispielsweise in Form eines Laubhaufens in einer Gartenecke. Das hat gleich mehrere Vorteile. Für Igel, Insekten und andere Tiere ist ein Laubhaufen ein optimaler Ort, die kalten Wintermonate zu verbringen, denn das Laub isoliert und bietet somit einen gemütlichen Unterschlupf. Nach dem Winter wird das Laub von tausenden Lebewesen abgebaut und in wertvollen Humus umgewandelt. Die Nährstoffe bleiben im Garten.

Gartentipps - Winterschutz

Ab Dezember sollte man im Haus schon mal verschiedene Vliese bereit halten, um bei vorhergesagtem strengen Dauerfrost (dazu evtl. noch schneelos), Kübelbepflanzungen, immergrüne Blattpflanzen und empfindlichere Gewächse, wie z.B. Rosmarin, Feigen, Magelan- Fuchsie, Säckelblume, Bartblume, Nandine und andere wärmebedürftige Pflanzen, mit dem Schutzgewebe relativ schnell umwickeln  zu können. Nach oben sollte man diese Wicklung eher offen lassen, damit Luft zirkulieren kann und etwaige Schneelast nicht das Vlies belegt und auf die Zweige drückt. Die Wickelschicht sollte nun mindestens 5 cm Dicke haben.

Eine Schutzwicklung um Mittelmeer- Zypressen sollte eher aus etwas dünnerem (Gemüse- Vlies) Material bestehen.


Eine Rindenmulch - oder Laubschicht auf dem Boden verhindert das tiefe Eindringen von Frost an die Wurzeln.

Immergrüne Gehölze in Tauphasen bei strengen, trockenen Wintern auch einmal wässern.

Gewächse, welche man im kühlen Raum (bei wenig Licht) überwintert, müssen im Frühjahr erst halbschattig wieder vorsichtig an das Sonnenlicht gewöhnt werden.